Unsere Blogs

 

Damit ihr einen kleinen Einblick in den Arbeitsalltag eines Azubis in der Hotellerie erhaltet, arbeiten wir an einem Blog, welcher euch Eindrücke und Herausforderungen, die einem an manchen Tagen begegnen, schildern soll.


Unsere Zeit im HERS

Im Oktober 2015 starteten wir unser erstes Studium. Keiner von uns beiden wusste damals so wirklich, was uns in den kommenden 3 ½ Jahren alles erwarten wird, dennoch fühlten wir uns bereit, uns jeder Herausforderung zu stellen.

Unsere Studienzeit im HERS hielt für uns spannende Erfahrungen, neue Herausforderungen, ein Team, welches an einem Strang zieht, aber ebenso Momente, in denen wir über unsere Grenzen hinausgingen, bereit. Innerhalb unserer ersten Jahre lernten wir vor allem das operative Tagesgeschäft kennen. Wir empfingen die Gäste an der Rezeption, liefen im Housekeeping von Zimmer zu Zimmer, um diese für den nächsten Gast neu herzurichten, halfen bei der Inventur, der Warenannahme und -verräumung und verbrachten unzählige Abende in den Restaurants des Hauses.

Bei jeder unserer Stationen trafen wir auf großartige Charaktere hinter den Kulissen und immer wieder neue Gesichter, welche das Haus besuchten, um den Alltag zu entfliehen, die Seele baumeln zu lassen oder um gemeinsam mit Geschäftspartner und Kollegen zu tagen. Serviceorientiertes Arbeiten und ein freundliches Auftreten hatten dabei für uns immer höchste Priorität.

In den letzten Zügen unseres Studiums lernten wir die organisatorischen Abläufe der administrativen Bereiche kennen. So planten wir Tagungen und Meetings, lernten die buchhalterischen Grundlagen eines Unternehmens kennen, bekamen eine Einführung in das Recruiting neuer Mitarbeiter oder halfen bei der Durchführung verschiedenster Marketingstrategien.

Nun stehen wir kurz vor unserem Abschluss und blicken erstaunt und zufrieden auf die so schnell vergangenen Jahre zurück. Wir hatten eine aufregende, anstrenge und besondere Zeit am schönsten Ort Bad Saarows. Vor allem haben wir gelernt, dass Zusammenhalt die Basis ist, um Grenzen zu überschreiten.

Wir bedanken uns beim ganzen Team des HERS für die ständige Unterstützung, die neuen Erfahrungen und die tolle Zeit und sind gespannt, was der weitere Weg für uns offenhält.

- ehemalige Duale Studentinnen Lucienne Rösler und Johanna Purps

Unbenannt

abgeschlossene Ausbildung zu Kosmetikerinnen

Wir, Georgina und Anna, haben am 19.01.2019 unsere Ausbildung zur Kosmetikerin erfolgreich abgeschlossen.

Wir haben von 3 Jahren auf 2,5 Jahre verkürzt und nun gemeinsam gute Ergebnisse erzielt. Wir beide haben aus demselben Grund angefangen: wir beide wollten etwas machen, was uns Spaß macht. Und das haben wir umgesetzt und festgestellt, dass es der richtige Beruf für uns ist.

Wir hatten auch sehr viel Glück mit unserem Ausbildungsbetrieb!
Wir haben eine sehr gute Ausbildung mit einer tollen Ausbilderin genossen. Durch die regelmäßigen Ausbildungstage wurde unser Wissen gefestigt und erweitert. Diese Tage waren das Highlight jeder Arbeitswoche. Aber auch der Unterricht in der Schule hat immer viel Spaß gemacht.

Besonders tolle Rückblicke an die Ausbildung waren die Schulungen von unserer Kosmetikfirma Vinoble. Ob im Hotel oder auch in Österreich, vom Kosmetikwettbewerb an dem wir teilgenommen haben, bishin zu den Team-Events in denen alle privat zusammen gekommen sind, es hat uns alles viel Spaß gemacht und uns gleichzeitig weitergebracht. Uns wurde in der ganzen Ausbildung über sehr viel Vertrauen geschenkt und wir wurden sehr geschätzt.

Unsere Ziele sind nun weiter Spaß an dem Beruf zu haben und irgendwann den Kosmetikmeister zu machen.

Auch der Tag der Abschlussprüfung war sehr spannend und aufregend. Unsere Aufgaben waren eine Pediküre, eine Gesichtsbehandlung mit Spezialmaske, eine Rückenbehandlung und ein Brautmakeup durchführen. Jeder brachte Modelle mit die dann untereinander getauscht wurden. Man hatte also nie sein eigenes Modell. Es war ein sehr langer Tag denn wir haben um 8 Uhr angefangen und waren um ca. 18 Uhr fertig mit allem. Die Zeit war überall recht knapp aber wir haben letztendlich alles gut hinbekommen und konnten auch gute Ergebnisse erzielen.

- ehemalige Auszubildende Kosmetikerinnen Anna Pieplow und Georgina Dederer

 

Pieplow und Dederer Abschluss 2

2018 ist vorüber!

Der Silvesterabend ist wie jedes Jahr das Highlight im Jahr für die Gäste des Hotel Esplanade Resort & Spa in Bad Saarow.

An diesem Tag, wird das gesamte Hotel für unsere Gäste umgeräumt, d.h. jeder einzelne Bereich wurde mit wunderschönen Blumen und funkelnden Diamanten dekoriert. Außerdem wurden die Gäste mit leckerem Essen und köstlichen Getränken versorgt.

Es gab eine Station, der Schminktisch, dort konnten sich alle Gäste zurecht machen lassen.

Gegen 17 Uhr trafen sich alle Mitarbeiter, die bei der Silvesterparty unterstützt haben, im Restaurant Silberberg. Dort wurde besprochen, wie der Silvesterabend ablaufen wird. Jeder bekam eine andere Aufgabe für diesen Abend. Meine Aufgabe war es, die gesamten Tische im Hotel mit 3 weiteren Kollegen abzuräumen. Den Gästen Getränke anzubieten, gehörte ebenfalls zu meinen Aufgaben.

Bevor der Trubel begann, wurden alle Mitarbeiter geschminkt und zurecht gemacht. Gegen 19 Uhr wurden die Gäste mit einem Sekt empfangen. Dann ging die große Party los. Alle Gäste suchten sich Plätze im gesamtem Hotel und verbrachten dort einen gemütlichen Silvesterabend. Ein DJ begleitete die Gäste im Berliner Saal und sorgte für gute Stimmung, auch für uns Mitarbeiter. Es gab unterschiedliche Stationen, an denen das Essen vor den Augen der Gäste angerichtet wurde. Diese kamen bei den Gästen sehr gut an! Um 23:55 Uhr trafen sich alle Mitarbeiter im Restaurant Ovino auf der Terrasse und stießen um 24 Uhr mit einem Sekt an. Alle sahen das wunderschöne Feuerwerk mit an und wünschten sich gegenseitig eine schönes, gesundes Neues Jahr. 😄 Um 1 Uhr neigte sich der Abend dem Ende zu. Die ersten Gäste gingen auf Ihr Zimmer und andere Gäste feierten mit uns weiter.

In den frühen Morgenstunden, nachdem die letzten Spuren der nacht beseitigt waren, haben wir alles für den ersten Tag im Jahr 2019 vorbereitet. Nun war es auch Zeit für uns, diesen besonderen Jahreswechsel zu beenden.

Wir bedanken uns bei allen Gästen, welche mit uns gefeiert und diesen Abend unvergesslich gemacht haben. Wir freuen uns wieder auf die kommende Silvesterfeier bei uns im Hotel Esplanade Resort & Spa in Bad Saarow. Wir wünschen Ihnen alle eine gesundes und frohes Jahr 2019.!!!

- Auszubildende Kosmetikerin Michelle Blümner

Collage

Adventszelt

Am zweiten Adventswochenende, vom 7.Dezember bis zum 9. Dezember, gab es auf dem Erich-Weinert-Platz einen Adventsmarkt in Bad Saarow. Wir, als das HERS, waren selbstverständlich auch vertreten.

Es gab ein großes beheiztes Zelt, welches weihnachtlich geschmückt war. Die Besucher und Gäste konnten hier Platz nehmen und sich bei einem Glühwein und einer Gänsekeule aufwärmen. Neben dem Zelt, war eine kleine Küche aufgebaut. Hier wurde das Essen frisch zubereitet.

Meine Aufgabe war es, das Essen für die Gäste zu servieren. Wir nennen diesen Job auch Foodrunner. Es gab viele verschiedene Speisen, von der italienische Trüffelpasta aus unserem O´Vino bis hin zur weihnachtlichen Gänse- und Entenkeule. Solche besonderen Events machen besonders viel Spaß, denn diese bringen Abwechslung in den Arbeitsalltag. Das Team arbeitet immer super zusammen, denn jeder hat seine Aufgabe und die Aufgaben sind klar verteilt.

Als kleinen Abschluss nach dem erfolgreichen und auch etwas anstrengenden Adventswochenende hat das gesamte Team in unsere Pechhütte zusammen gegessen und sich unsere köstlichen Burger schmecken lassen.

Neben unserem Zelt, hatten wir auch einen kleinen Pavillion aufgebaut. Hier wurde ebenfalls Glühwein verkauft. Zudem konnten die hoteleigenen Spa Produkte sowie hausgemachtes Gebäck gekauft werden.

- Duale Studentin Hannah Paschedag

Adventszelt

Bericht Cosmetica Wettbewerb

Jedes Jahr gibt es einen Wettbewerb für Nachwuchs Kosmetiker/innen, bei dem deutschlandweit Kosmetiker/innen teilnehmen können. Dieser besteht aus einer theoretischen Prüfung, die in mehreren Städten durchgeführt wird. Bei dieser muss eine bestimmte Punktezahl erreicht werden. Hat man diese Punkte erreicht, wird man für die theoretische Prüfung in Frankfurt am Main zugelassen. Bei dieser Prüfung wird das Können im Bereich Make-Up unter Beweis gestellt. In diesem Jahr stand alles unter dem Motto „Coachella“ - einem amerikanischen Musikfestival.

Wir - Georgina Dederer und Anna Pieplow, durften nach Frankfurt am Main fahren und diese Erfahrung selbst machen. Dafür ging es am 22.06.18 für uns mit dem Flugzeug nach Frankfurt am Main, gemeinsam mit unseren Modellen. Dort übten wir ein letztes Mal und verbrachten einen schönen Abend im Hotel mit unseren Lehrerinnen, die als Unterstützung mitkamen.

Am nächsten Tag war es soweit und wir waren beide sehr aufgeregt. Wir standen sehr früh auf, denn die Modelle sollten fertig gekleidet und mit gemachter Frisur und fertigen Nägeln kommen. Wir machten uns mit unseren ganzen Sachen auf zum Messegelände, denn direkt nach dem Wettbewerb ging unser Flug zurück nach Berlin. Dann begann der Wettbewerb. Wir hatten 90 Minuten Zeit unser Modell zum Motto zu schminken. Diese 90 Minuten waren die kürzesten, die wir jemals erlebt haben. Die Zeit war super schnell um, aber wir sind beide gerade rechtzeitig fertig geworden. Dann sind die Juroren durch die Reihen gegangen und haben die Technik, Sauberkeit und Kreativität bewertet.

Nach einer kleinen Wartezeit gab es die Siegerehrung, bei der wir schon samt unserer Taschen saßen, da wir eigentlich schon auf dem Weg zum Flughafen hätten sein sollen. Am Ende hat es dann für Anna zum 2. Platz gereicht. Es gab als Preis 200€, eine komplette Kosmetikserie von Janssen Kosmetik und eine ganze Tüte voll Charlotte Meentzen Kosmetik, außerdem eine große eingerahmte Urkunde.

Als Fazit kann man nur sagen, dass es eine super tolle Erfahrung war und wir es trotz dem Aufwand und der Mühe, jedem Empfehlen würden, diese Chance zu ergreifen. Denn es sieht nicht nur im Lebenslauf toll aus, sondern macht auch super viel Spaß. Ein ganz großer Dank geht dabei an unsere Schule, das OSZ 1 Technik in Potsdam, denn die Schule hat die Startgebühren, das Hotel, den Flug und Make-Up bezahlt. Außerdem geht unser Dank an unsere Lehrerinnen Frau Berndt und Frau Hoffmann, die uns die ganze Zeit begleitet haben und immer für uns da waren. Ein weiterer Dank geht ebenfalls an das Spa-Team, welches uns sehr tatkräftig unterstützt hat und viel Zeit zum Üben in uns investiert hat.

Es war eine tolle Erfahrung und wir würden es jeder Zeit wieder machen. 😊

- ehemalige Auszubildende Kosmetikerinnen Anna Pieplow und Georgina Dederer

Collage Kosmetikwettbewerb

Innovation Camp 2018

Hallo ihr Lieben und Herzlich Willkommen zurück auf unserer Azubi Website. Ich bin Ellie und würde euch gerne etwas von unserem Innovation Camp 2018 berichten.

Ganz unter dem Motto:

„Love it or leave it! Wenn auch dir deine Zukunft und die Zukunft des Hauses nicht egal ist.“

wurde das Camp ins Leben gerufen. Durch Flyer und Bildschirmausgaben wurde im August zu einer internen Bewerbung appelliert (natürlich auf freiwilliger Basis). Alle HERS-Familienmitglieder durften, in Form einer E-Mail oder einer kurzen Videobotschaft, an unserem Direktor Herrn Tom Cudok eine Bewerbung schicken.

Nach seinem Auswahlverfahren, im September, wurden 15 Teilnehmer aus jedem Bereich eingeladen, mitzugestalten. Hierzu ging unsere Reise zum rastlosen Stadtteil Prenzlauer Berg in unsere ‚multi-Kulti‘ Hauptstadt Berlin. Das Hotel VIENNA HOUSE ANDEL’S BERLIN war unser Gastgeber. Das 4-Sterne-Superior-Designhotel ist in einem smart-casual Design gehalten. Bei einer Hausführung am ersten Tag, nach einer langen Tagungsphase, durften wir das Haus näher kennenlernen, aber dazu gerne später mehr.

Im Vorfeld erhielten alle Teilnehmer eine Agenda von der Veranstaltung und wir wurden darum gebeten unsere Gedanken und Ideen in 3 Themen-Bereiche zu sortieren:

          • Fokus Mensch

                Wie wollen wir uns fühlen und was müssen wir dafür tun?!

          Emotionalität und Wirtschaftlichkeit

                Mit Spaß Abläufe optimieren?!

          Wünsch dir was

                Welche Investitionen erhöhen die Qualität?!

Somit hatten wir die Möglichkeit uns bestens vorzubereiten. Die Zeit bis zum Camp verging gefühlt wie im Flug. Da unser Chef viel mit uns in einem relativ engen Zeitraum vorhatte, startete der erste Tag mit einer frühen Abfahrt von Hotel Esplanade. Dank der relativ ruhigen Verkehrslage hatten wir eine reibungslose Anfahrt und konnten somit stressfrei in den Tag starten.

Bei der Ankunft in dem Hotel wurde uns gleich Vorort das Gepäck abgenommen und wir wurden zur Kreativitäts-Werkstatt geführt. Für einen guten Start in den Tag sorgte eine Auswahl von Tee, Kaffee und Snacks sowie eine small Talk Runde unter uns Teamkolleg/-innen.

Es schließen sich die Türen, die Musik wird leiser und Herr Cudok eröffnete somit das Innovation Camp 2018. Zur Einführung des Events durften wir über Ihn aktuelle Erfolge als auch Misserfolge reflektieren und einen exklusiven Einblick in bereits geplante Projekte erhaschen. Zum ersten Workshop teilten wir uns in 3 kleinere Gruppen auf um jeweils einen der oben genannten Thematiken genauer zu besprechen. Durch die Mischung des Kollegiums aus den verschiedenen Abteilungen wurden neue Perspektiven ins Licht gerückt und bereits hier war es Interessant zu erfahren welche hausinternen Abläufe Sie für verbesserungswürdig empfinden. Die Zeit verging so schnell, dabei war es gerade erst Mittag und das Food & Beverage Team vom Mavericks Restaurant hat uns bereits erwartet.

Uns wurde eine kulinarische Reise durch Kalifornien geboten. Das Mavericks Restaurant ist eingerichtet mit natürlichen Elementen im lässigen Look, kombiniert aus Holz, knalligen Farben sowie Messing und Stahl. Es gibt einem das Gefühl als wäre man versetzt an Kaliforniens Küste. Wir wurden rund um versorgt mit farbfrohen und leckeren Speisen samt Einflüssen aus Asien, Mexiko und Europa.

Wohlauf genährt und etwas im Zeitverzug (da das F&B Team es wirklich gut mit uns meinte und somit ein Gang nach dem nächsten servierte) ging es zurück zu unserem kreativen Bereich. In der großen Runde durfte jedes Team seine ausgearbeiteten Punkte vorstellen. Hier wurde erkennbar welche Punkte sich ähneln und dadurch zusammen einen gemeinsamen Schwerpunkt bilden. Es war sehr spannend zu beobachten wie uns allen, aus sämtlichen Abteilungen die gleichen Ansätze bewegen. Somit waren die Schwerpunkte schnell definiert und es war an der Zeit nach Lösungsvorschläge zu suchen.

Unsere Köpfe qualmten und die Ideen brodelten. Jeder konnte etwas beitragen, gemeinsam konnten wir effizient Lösungsansätze finden. Kurz vor Ende des letzten Workshops am ersten Tag waren wir noch dabei nach konkreteren Lösungen zu einen der sehr komplexen Themen zu suchen. Somit saßen wir im Raum, mit etwas Zeitverzug von dem sehr umfangreichen Mittagessen. Wir waren in den End-Zügen unserer finalen Besprechung bis plötzlich das Licht ausging... Das hat uns allen zum Lachen gebracht. Glücklicherweise war der Raum mit einer Panoramaartigen Fensterfront ausgelegt und draußen war es noch hell (nur etwas bewölkt) somit hat das natürliche Licht für die letzten ½ h gereicht. 😊

Hier ist mal wieder die Zeit so verrannt. Die frühen Abendstunden sind angebrochen, somit brachen wir zu der geplanten Hotelführung auf. Frau Kathleen Schulze nahm uns in Empfang und es ging gleich in Richtung Fahrstuhl. Sie brachte uns hoch zu einer der 557 Zimmer, aufgeteilt in 4 Kategorien, des Hauses. Hier wurde es aufregend… Beim Betreten der Suites, in der geschlossenen Gruppe, sind keine 5 Sekunden vergangen, da kehrten die vordersten Mitglieder gleich wieder um in Richtung Ausgang, mit der Aussage „Es ist ein Gast im Zimmer!“.

Die gesamte Gruppe ist raus gerannt, unter den Motto: egal wohin, Hauptsache weg vom Gast und deren Suite! Frau Schulze war ganz verwundert und sagte es kann nicht sein, da die Suite nicht belegt sein sollte. Sie ging ins Zimmer und sprach mit dem vermeintlichen Gast, kam kurz darauf zu uns und bat uns herein mit der Aussage es sei ein Stammgast und es wäre OK für Sie uns trotzdem die Suite zu zeigen. Tatsächlich haben uns die zwei Damen einen erfolgreichen Streich gespielt. Der vermeintliche Stammgast zog sich Ihren Bademantel aus entpuppte sich als Frau Richarda Streck (eine weitere Mitarbeiterin des Hauses). Nach dem wir uns die Suite anschauten und die zwei Damen mit Fragen gelöchert haben, ging es für uns weiter in den Cocktailhimmel des Hauses. Wir befanden uns in ganze 65 Metern Höhe und somit (wie man schon erahnen kann) in der SKYBAR von Lichtenberg. Dieser Blick! Die Bar ist rundherum komplett verglast, eingerichtet mit einem urbanen Interieur und stilvollen bunten Details. Das gab uns schon mal einen kleinen Vorgeschmack für die kommenden Abendstunden. Weiter ging es zu Ihrem Eventbereich, der eine gesamte Fläche von 3.800 m² hat. Wir durften eine Hälfte von dem größten Saal des Hauses bestaunen. Daraufhin ging es weiter in die 5. Etage zum doppelstöckigen a.Lounge (Executive Lounge). Mit einem Atemberaubenden Blick über den Dächern vom herbstlich nebligen Berlin und ein lecker erfrischender Aperitif wurden wir auf Ihrer Terrasse im Empfang genommen. Hier hatten wir die Möglichkeit einfach mal abzuschalten, frische Luft einzuatmen, die Kulisse zu genießen und die Geschehnisse des Tages über uns ergehen zu lassen. Herr Cudok hat uns unsere Zimmerschlüssel überreicht und somit hatten wir noch etwas Zeit unsere Zimmer aufzusuchen und uns für den Abend zu erfrischen.

Treffpunkt für den weiteren Anlass war zurück in der a.Lounge. Hier wurden wir bereits Sehnsüchtig von Herrn Cudok und Frau Gerhild Heitzmann (Vertretungsberechtigte Geschäftsführerin vom Hotel Esplanade Bad Saarow GmbH) erwartet um den Weg zum SKYKITCHEN, der Himmel der Gourmets, gemeinsam zu beschreiten. Im 12. Stockwerk des Hotels verbinden sich klassisches Handwerk und Kreativität ausgezeichnet mit einem Guide Michelin Stern zu etwas Himmlischen. Küchenchef Herrn Alexander Koppeein hat uns mit seinem Team ein fantastisches 5-Gang Menü mit Amuse-Gueule vorweg und pièces montées im Nachgang serviert. Ihr Sommelier hat uns korrespondierend zu jedem Gang einen passenden Wein vorgestellt und serviert. Es war eine Glorreiche Erfahrung!

An dieser Stelle hat Frau Heitzmann Abschied genommen und für uns ging es weiter zum Ausklang in die SKYBAR. Mal wieder wohl gesättigt und zufrieden, begleitete uns die Restaurantleiterin Frau Barbara Merll per Service Fahrstuhl (behind the scenes) hoch in dem Cocktailhimmel. Die Bar war sehr gut besucht, gefühlt mit gut gelaunten Menschen. Hier haben wir uns noch ein letztes Mal für den Tag untereinander mit Ideen austauschen können, bis das Bett rief.

Am nächsten Morgen ging die Sonne auf, die Straßen waren befüllt mit dem morgendlichen Arbeitsverkehr. Auf den Bürgersteigen tummelten sich die Schulkinder, Sportler und Fußgänger. Eine Tasse Tee zum Wachwerden und Energie tanken war genau das richtige für den Morgendlichen Sparziergang, am Park von Velodrom. Gegen 08:00 Uhr war der a.lounge zum Frühstück gut befüllt, alle Kollegen waren Wohlauf. Wir haben uns mit einem reichhaltigen Frühstück für den finalen Workshop gestärkt.

Zu 09:00 Uhr waren wir ausgecheckt und zurück in der Kreativ Werkstatt für die letzte Runde unseres Camps. Herr Cudok eröffnete die Runde mit einen Feedback zu dem vorherigen Tag. Verbunden hat uns (abgesehen von der kurzen Nacht) der Fakt, dass wir alle sehr nachdenklich über die besprochenen Themen waren. Es erfolgten klare Aufgabenverteilungen zu den bevorstehenden zusätzlichen Aufgaben in Bad Saarow. Bis der Mittag anbrach und wir somit auch in den letzten Schritten unserer Besprechungen fertig waren. Vielen lieben Dank an dieser Stelle an das VIENNA HOUSE ANDEL’S BERLIN für eure äußerst zuvorkommende Gastfreundschaft! Und einen riesigen Dank an das HERS-Familienoberhaupt für die Organisation und Ermöglichung unsere Reise.

Wir sind auf jeden Fall alle sehr erfreut über das was wir erreicht haben in den knackigen 1 ½ Tagen. Unsere Projekte sind entwickelungstragend und wir werden unser bestmögliches geben, diese im Unternehmen umzusetzen. Desweiteren erhoffen wir unsere Kollegen zurück im HERS mit unserem Positiven „Virus“ anstecken zu können.

- duale Studentin Ellie Callister

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Mein Schüleraustausch nach Frankreich

Das Konrad Wachsmann Oberstufenzentrum (OSZ) in Frankfurt Oder ist sehr interantional ausgerichtet. An meiner Schule lernen Schüler vieler verschiedener Nationen. Unter anderem pflegt das OSZ eine Partnerschaft zur Lycée des Métiers Fénelon in Brest. So ergab sich für mich die Möglichkeit eines Schüleraustausches.

In den Wochen, bevor es für mich nach Frankreich ging, belegte ich einen Französischkurs. Mitte September 2017 ging es also für mich 4 Wochen nach Brest in Frankreich. Die erste Woche wohnte ich in einer Jugendherberge. Von 8 Uhr bis 16:30 Uhr besuchte ich die Schule in Brest. Mein Schultag bestand aus einer Mischung von Theorie und Praxis. Neben dem ganz normalen Unterricht arbeiten wir auch an 2 Tagen in der Woche im eignenen á la carte Restaurant. An diesen Tagen wurden wir in Gruppen von jeweils 6 Personen aufgeteilt und kochten ein 3-Gänge Menü.

Brest liegt direkt am Meer und die Fischerei ist neben dem Tourismus und der Landwirtschaft eines der Hauptzweige für die Wirtschaft der Bretagne. So besuchten wir in der ersten Woche auch eine Fischerei, in welcher wir viel über die Qualität von fangfrischen Hummern, Krebsen und Austern lernten.

Ab meiner zweiten Woche in Frankreich wohnte ich bei einer Gastfamilie. An den Wochenenden arbeitete ich in einem klassisch französischen Restaurant in Roscoff. Mein Posten war der des Gardemanger. In dieser Zeit lernte ich besondern viel am Meer oder in einer der tolen Crêperien in meinem Dorf.

Ich habe meiner Zeit in Frankreich sehr genossen und für mich ging sie viel zu schnell vorbei. Man lernt vieles über das Land und die Kultur und bekommt neue Arbeitsabläufe vermittelt. Auch wenn man die Sprache nicht perfekt beherrscht, waren alle Menschen auf die ich getroffen bin, verständnisvoll und geduldig mir alles genauestens zu zeigen. Ich würde mich immer wieder für einen Schüleraustausch entscheiden und kann nur jedem von Euch gut zusprechen, sich zu trauen.

 

- ehemals Auszubildene Köchin Rebeca Sarrion Feri

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Studienreise nach Bangkok und Singapur

Die Reise begann mit dem Flug nach Dubai und führte dann weiter nach Bangkok. In Bangkok erwarteten uns zahlreiche Ausflüge, Tempelbesichtigungen und viele Vorträge von verschiedenen Thailändischen Firmen.

Am Tag der Anreise hatten wir gleich einen Einführungsvortrag, welcher uns Einblicke in die Sitten und Gebräuche der Thailänder geboten hat und bei welchem wir auch einige Wörter in Thai gelernt haben. Nach dem Vortrag ließen wir dann den Abend bei gutem thailändischen Essen ausklingen.

Am nächsten Tag ging es schon früh los. Wir aßen Frühstück und danach hörten wir einen Vortrag von einem Deutschen, der nach Thailand ausgewandert ist. Er erzählte uns viele spannende Fakten über seinen Werdegang und über die Arbeit in Thailand. Als der Vortrag zum Ende kam, hatten wir leider nicht mehr viel Zeit zum Essen und bestellten uns Essen ToGo, welches uns in Tüten überreicht wurde. Das war auch mal eine echte Erfahrung. Danach ging's dann auch gleich weiter zu einer Tempelbesichtigung mit einem anschließenden Marktbesuch, auf dem wir viele thailändische Spezialitäten kosten durften (ja auch Insekten waren dabei). Den Tag ließen wir dann in einer Rooftop-Bar mit tollem Blick über die Lichter von Bangkok ausklingen.

Am dritten Tag ging es schon sehr früh los, denn wir mussten einen Flieger erreichen. Dieser ging nämlich nach Singapur. Der Ausflug war anstrengend, aber dennoch sehr schön. Wir machten eine Sightseeing Tour und hörten dann im German Center einen Vortrag. Anschließend konnten wir noch einmal einen tollen Überblick über Singapur gewinnen, denn wir standen oben auf dem Dach des Marina Bay Hotels. Es war atemberaubend!! Danach ging es schon wieder zurück nach Bangkok und der Tag war somit vorbei.

Der vierte Tag war für mich der schönste Tag, wir fuhren zu einer Wasser-Farm. Dort machten wir eine Bootstour um Mangroven Bäume im Schlamm zu pflanzen. Dabei begegneten wir zahlreichen Affen die wir füttern konnten und haben so Einblicke in Nachhaltigkeit gewinnen können. Nach dem Essen ging es dann zurück zum Hotel und im Anschluss shoppen auf dem Night-Market von Bangkok.

Am fünften Tag ging unser Ausflug zum BMW-Werk von Thailand, leider nicht ganz so spannend für mich. Nach dem Besuch im BMW-Werk fuhren wir das erste Mal zum Strand und konnten baden gehen. Dort machten wir noch eine Banana-Boat-Tour und fuhren dann zurück zum Hotel.

An unserem letzten Tag waren wir bei einem Start-Up Unternehmen und haben dort einen Vortrag über dieses Unternehmen und über ein Start-Up Projekt gehört. Danach hatten wir den Rest des Tages für uns. Am Abend ging es schon wieder los zum Flughafen und ab ins kalte Deutschland. Es war wirklich super und eine echte Erfahrung!

- duale Studentin Chantal Seidler

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Ein Tag in der Reservierung

Die Reservierungsabteilung ist der erste Kontaktpunkt zu jedem neuen Gast oder auch Stammgast. Hier stehen wir unseren Gästen rund um die Uhr zur Verfügung. Der potentielle Gast ruft entweder bei uns an, schreibt uns eine E-Mail, bucht über unserer Homepage oder über einen Drittanbieter seinen nächsten Aufenthalt

Ein Tag in der Reservierung beginnt entweder zur Frühschicht, zur Mittelschicht oder zur Spätschicht. Die Aufgaben sind aber in allen Schichten ähnlich.

Dazu zählt zum Beispiel den Channelmanager zu bearbeiten. Der Channelmanager ist ein Programm, welches Reservierungen direkt bei uns ins System einbucht. Dieses wird vor allem von den OTA´s (den Online Travel Agencies) wie Booking.com, Expedia, HRS und kurzurlaub.de genutzt. Aber auch alle Buchungen die direkt über unsere Website eingehen werden vom Channelmanager eingebucht. Diese Buchungen müssen dann alle bearbeitet werden. Der Buchung muss ein Zimmer zugeteilt werden, der richtige Markt ausgewählt, der Preis überprüft und, wenn besondere Wünsche angegeben worden sind, müssen diese ebenfalls vermerkt werden.

Weiter geht´s mit dem E-Mail-Eingang. Dieser wird nach und nach abgearbeitet. Reservierungen die per E-Mail kommen müssen eingebucht werden, Reservierungen müssen storniert werden oder es werden Anfragen bearbeitet.

Nebenbei ist natürlich auch noch das Telefon offen. Übers Telefon kommen ebenfalls viele neue Reservierungen, Stornierungen oder Sonderwünsche bei uns an. Diese müssen ebenfalls alle bearbeitet werden, ohne das eine vergessen wird.

Am Ende des Tages bereiten wir noch den Spicker für die Kollegen vor, prüfen nochmal die Anreisen der nächsten Tage, schreiben Anreisekarten und schließen die Kasse.

Alles in Allem ist die Reservierung eine wichtige Abteilung im Haus, besonders für uns Azubis zund dualen Studenten. Hier lernen wir viele Grundbausteine und Abläufe kennen, um den Gästen einen unvergesslichen Aufenthalt zu ermöglichen und auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Besonders dann, wenn das Telefon klingelt oder die Kollegen vom Front Office unsere Hilfe benötigen. Dazu findet Ihr weiter unten ebenfalls einen tollen Eintrag von Klaudia Sidorowska :)

- duale Studentin Johanna Purps

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Unsere Führung durch Hotels in Berlin

Im Rahmen unseres Kurses "Grundlagen des Hotelmanagements" hatten wir die einmalige Chance einen Einblick, durch Führungen, in verschiedene Hotels zu erlangen.

Los ging es am Dienstag im Lindner Hotel am Ku´Damm. Die Direktorin des 4 Sterne Hotels lud uns zu allererst zum Frühstück ein. Wir durften uns am regulären Frühstücksbuffet bedienen und einen ersten Eindruck des Hotel Garni erhaschen. Im Anschluss wurden wir durch einige Zimmer des Hauses geführt und man erzählte uns einige Besonderheiten des Businesshotels.

Das nächste Hotel, welches wir am Dienstag besuchten, war das Scandic Hotel am Potsdamer Platz. Dort wurde die Führung von zwei Kommilitonen von uns durchgeführt, welche selbst das Scnadic als Praxispartner haben. Auch hier wurden uns einige Zimmer, der große Bankettbereich, die Restaurants und der Backbereich mit all ihren Besonderheiten vorgestellt. Zum Ende wurden wir noch auf ein leckeres Mittagsbuffet eingeladen.

Der zweite Tag startete im Intercontinental in der Nähe des Ku´Damms, gefolgt von Waldorf Astoria am Zoologischen Garten. Das Interconti beeindruckte uns vor allem mit seiner Größe. Ein Veranstaltungsraum für bis zu über 1000 Menschen sieht man immerhin nicht alle Tage :-) Auch im Interconti wurden uns, neben dem Bankettbereich, einige Zimmer und Suiten vorgestellt. Mir hat besonders das entspannte Ambiente der Marlenebar gefallen. Später, im Waldorf Astoria, blieb uns vor allem der unglaubliche Ausblick aus der 30. Etage im Gedächtnis. Aber auch die Zimmer, die Suiten und die kleinen Einzelheiten, die dieses Haus so extravagant machen,  haben einen bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen.

Am dritten uns letzten Tag besuchten wir am  Anfang das Ritz Carlton am Potsdamer Platz. Auch dieses Hotel überzeugte mit seinem edlen Design und klassischen Schönheit, wie man auch auf dem Foto erkennne kann. Hier hat uns ein Azubi des 3. Lehrjahrs durch die Zimmer und Suiten geführt. Am Ende ging es nochmal in ein komplett anderes Hotel, mit einem komplett anderen Konzept, das Moxy am Ostbahnhof. Hier überzeugte uns die moderne und einfallsreiche Ausstattung und die Gelassenheit der Mitarbeiter.

Alles in allem war das eine tolle Möglichkeit für uns verschiedene Hotels und deren Konzepte kennenzulernen und hat uns gezeigt wie unterscheidlich doch die Hotelbranche ist.

- duale Studentin Johanna Purps

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Vinoble Schulung in Österreich

Ich habe die Möglichkeit bekommen, für eine Schulung zu unserer Kosmetiklinie „Vinoble“ nach Österreich zu reisen. Die Produkte werden in Fresing an der Sausaler Weinstraße in der Südsteiermark produziert und entwickelt. Hier fand somit auch die Schulung statt. Die Firma stellt naturnahe Kosmetik her, bei welcher nur das Beste aus der Natur weiterverarbeitet wird. Alle Vinoble-Produkte beinhalten genau abgestimmte Wirkstoffkonzentrate, basierend auf den Extrakten der Weinrebe und sind individuell abgestimmt auf die Bedürfnisse verschiedener Hauttypen. Außerdem hat Vinoble eine tolle Firmenphilosophie, denn alle Produkte der Marke sind vegan, frei von Tierversuchen und enthalten auch sonst ist nichts, was nicht auf die Haut gehört.

Am Montagmorgen ging mein Flug nach Österreich. Die Woche fing für mich auch gleich gut an, denn mein Gepäck ist, da ich einen Zwischenaufenthalt hatte, in Frankfurt geblieben, anstatt mit nach Österreich zu kommen. Aber selbst das konnte mir meine unglaubliche Vorfreude auf die anstehende Woche nicht nehmen.

Am Dienstag ging die Schulung los, welche in der Vinoble Manufaktur, in welcher auch alle Produkte hergestellt werden, stattfand.

An den ersten beiden Tagen drehte sich alles um das Thema Gesichtsbehandlungen. Dabei wurden uns alle Treatments noch einmal nähergebracht, erst praktisch und dann theoretisch. Außerdem bekamen wir eine Führung und auch ein Verkaufstraining. Zum Schluss dieser zwei Tage gab es einen Test, um unser neu erlerntes Wissen abzufragen, an dem wir im Anschluss Zertifikate und ein Produkt unserer Wahl geschenkt bekamen.

An den darauffolgenden zwei Tagen wurden uns die Vinoble Körpertreatments vorgestellt. Diese bestehen aus Massagen, Peelings und Arbeit mit einem Faszien-Tool aus Holz und Relaxbags, dies sind kleine Leinensäckchen, gefüllt mit Traubenkernen. Am letzten Tag unserer Schulungswoche hat unser Schulungsleiter Peter uns noch einmal die Gegend von Fresing und auch den Vinoble Day Spa gezeigt.

Diese Woche war zwar anstrengend, aber dennoch schön und von vielen Impressionen geprägt. Alle Mitarbeiter von Vinoble waren alle super freundlich und durch sie konnte ich so viel dazulernen.

Ich bin meiner Chefin und unserem Hoteldirektor Tom Cudok sehr dankbar, dass ich Teil dieser Reise sein durfte. Ich weiß diese Möglichkeit sehr zu schätzen und bin mir sicher, dass mir viele andere Betriebe eine solche Chance der Weiterbildung nicht bieten hätten können!

- ehemalige Auszubildende Kosmetikerin Anna Pieplow

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Vorsätze furs neue Jahr

Im August 2017 habe ich meine Ausbildung zur Hotelfachfrau im Esplanade begonnen. Die ersten 5 Monate durfte ich ein Blick in unsere Housekeeping-Abteilung werfen. Die Kollegen hier sind alle sehr freundlich und hilfsbereit. Somit fiel es mir leicht, mich nach und nach in die jeweiligen Aufgabenbereiche einzuarbeiten. So manchmal wurde ich vor knifflige Situationen gestellt, jedoch wurde ich immer von meinen Kollegen unterstützt. Über diese ganze Zeit habe ich gemerkt, wie sehr ich an meinen Herausforderungen gewachsen und selbstbewusster an Aufgaben herangetreten bin.

Mit dem neuen Jahr kam für mich auch der Wechsel in eine neue Abteilung. Bis voraussichtlich Ende März werde ich in der Küche tätig sein. Auch hier wurde ich von den Kollegen freundlich empfangen und an meine neuen Aufgaben herangeführt. Schon jetzt merke ich, wie ich auch hier in das Team hineinwachse. Ich habe es mir zu meinem persönlichen Ziel für das Jahr 2018 gemacht, meine Fähigkeiten noch weiter auszubauen und zu festigen, selbstbewusster aufzutreten und in schwierigen Situationen nicht sofort den Kopf zu verlieren. Für die weitere Zukunft möchte ich das HERS weiterhin kräftig bei seinem Erfolg unterstützen und in 3 Jahren meine Ausbildung mit einer guten Leistung beenden.

- Auszubildende Hotelfachfrau Isabel Ihrke

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"Saarow Nights"

Der Silvesterabend stand unter dem exklusiven Thema „Saarow Nights“ und ganz passend dazu, wurde das ganze Haus mit wunderschönen Blumen und funkelnden Diamanten in den verschiedensten Farben dekoriert. Um 14 Uhr trafen wir Mitarbeiter uns im Berliner Saal, wo wir bereits einen ersten Einblick erhielten, wie dieser Abend verlaufen würde. Hierfür musste noch eine Liste von Vorbereitungen erledigt werden. Wir wurden in kleine Gruppen von drei bis vier Personen eingeteilt, wobei jede Gruppe für einen bestimmten Bereich zuständig war, um diesen für den Abend vorzubereiten. Eine Gruppe bereitete das Mise en place an der Rezeption für die Getränkebar, einige Gruppen deckten die Tische in den einzelnen Bereichen des Hauses ein und wieder eine andere Gruppe kümmerte sich um den Back-Bereich. Um 17:45 Uhr trafen wir uns alle fertig zurecht gemacht zu einem letzten Briefing. Das Haus wurde mit Lichtern und Kerzenschein ausgeleuchtet, alle Tische waren eingedeckt und in jeder Ecke funkelten die bunten Steine. Jetzt fehlte nur noch eins – unsere Gäste. Um 19 Uhr wurden diese mit einem Glas Sekt aus einer großen Sektpyramide empfangen. Das Highlight des Abends – in jedem Glas befand sich ein kleiner Swarowski-Stein und unter diesen 500 versteckte sich auch ein echter Diamant. Jeder Gast hatte dich Chance seinen Stein noch am selben Abend auf seine Echtheit überprüfen zu lassen. Im Anschluss flanierten unsere Gäste im ganzen Haus und wurden von Hummer, sous vide gegarten US Prime-Beef, Austern oder Chirashi-Sushi über den Abend begleitet. Abgerundet wurde dieser mit feinster Pâtisserie und italienischen Kaffeespezialitäten, sowie erfrischenden Cocktails. Für die musikalische Untermalung sorgten CUBE & Band, DJ Eis, Djane Alexa Vox und Stargast Pitti Hecht. Nicht nur unsere Gäste waren in bester Stimmung, sondern auch wir hatten sehr viel Spaß. Um Mitternacht genossen alle ein Glas Sekt und auch wir Mitarbeiter trafen uns auf der Terrasse des O`vino, stießen gemeinsam auf das neue Jahr an und verfolgten gespannt das riesige Feuerwerk. Um 1Uhr neigte sich der Abend mit Pfannkuchen langsam dem Ende zu. Die ersten gingen auf ihre Zimmer und alle Gäste, welche noch nicht genug gefeiert hatten, fanden sich an unserer Chefs Table im Late Night Backstage ein. In den frühen Morgenstunden, nachdem die letzten Spuren der Nacht beseitigt waren, um alles für den ersten Tag im Jahr 2018 vorzubereiten, war es auch für uns Zeit diesen besonderen Jahreswechsel zu beenden.

Wir bedanken uns bei allen Gästen, welche mit uns gefeiert und diesen Abend unvergesslich gemacht haben. Wir freuen uns bereits jetzt auf die kommende Silvesterparty. Das ganze Team des Hotel Esplanade Resort & Spa wünscht Ihnen ein gesundes neues Jahr!

- ehemals Auszubildende Hotelfachfrau Lina Gutiérrez

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Ein Tag in der Küche

Ein Tag in der Küche beginnt für mich meist 7 Uhr morgens. Zu der Zeit ist eine Kollegin schon seit 5 Uhr da. Ich beginne dann damit verschiedene Sachen für das Frühstücksbuffet vorzubereiten, seien es Obst oder Gemüse schneiden, Butter legen oder auch Eiersalat selbst zu zubereiten - je nachdem was benötigt wird.

Wenn dann der richtige Betrieb im Frühstücksrestaurant los geht sorge ich dafür, dass alle Speisen auf dem Buffet regelmäßig nachgefüllt werden. Manchmal stehe ich auch an der Live-Bratstation und brate diverse Ei-Variationen (Omelette, Rührei, Spiegelei und Eierkuchen) für unsere Gäste. Das bereitet mit besonders viel Spaß.

Wenn das Frühstück dann um 11 Uhr beendet ist, bauen meine Kollegen und ich das Buffet ab und bringen alles in die Küche. Daraufhin wird alles für den nächsten Tag aufgefüllt und vorbereitet. Wenn wir dann mit allem fertig sind mache ich erstmal eine Mittagspause, um mich zu stärken. Danach helfe ich den Kollegen in der Küche bei täglich anfallenden Arbeiten, sei es Gemüse schneiden, Speisen ab- und umfüllen oder auch putzen. Alles für das á la carte-Geschäft am Abend vorbereitet ist und es keine weiteren Aufgaben mehr für mich gibt, ist mein Arbeitstag vorbei und ich kann meinen wohlverdienten Feierabend genießen.

- Duale Studentin Chantal Seidler

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Eine Halloweenparty mit 800 Personen

Im letzten Jahr wurden wir vom Helios Klinikum in Bad Saarow darum gebeten, das Catering für ihre alljährliche Mitarbeiterfeier zu planen und zu veranstalten. Das Motto für die Feier lautete „Halloweenparty“. Somit erwarteten wir am 10. November 2017 alle 800 Mitarbeiter des Klinikums. Stattfinden sollte die Veranstaltung in der Sporthalle der Maxim Gorki Schule in Bad Saarow, welche sich praktischer Weise direkt neben Klinkum selbst befand. Schon einige Tage vor der eigentlichen Party, begannen die Aufbauarbeiten. Die Sporthalle wurde mit einem riesigen orangefarbenen Teppich ausgelegt, es wurden Tische und Bänke aufgestellt und eine Bühne, die benötigte Technik und Strahler wurden aufgebaut.

Am Abend vor dem eigentlichen Catering trafen wir uns um 17 Uhr zum Dekorieren an der Sporthalle. Dort angekommen standen bereits 8 große Holzkisten voller Kürbisse bereit. Ganze 6 Tonnen der verschiedensten Kürbissorten warteten darauf, ihren vorgesehen Platz in der Halle zu erhalten. Beim Ausräumen der Kisten viel uns auf, wie sandig doch einige von ihnen waren, schließlich lagen sie ein paar Tage zuvor noch auf dem Feld. Schnell stand fest, dass wir die Kürbisse so nicht in der Halle oder gar auf den Tischen platzieren konnten. Also bildete sich ein kleines Team von Leuten, welche alles daran setzten die Kürbisse auf Hochglanz zu polieren. Somit wurde jeder Kürbis von uns in den Duschen der Sporthalle gewaschen und anschließend mit einem Tuch trocken gerieben, bevor sie auf die Tische und in der ganzen Halle verteilt wurden.

Am Tag des Caterings trafen wir uns alle 16 Uhr in der Sporthalle. Vor Beginn der Party trafen wir die letzten Vorbereitungen und bekamen unsere Bereiche zugeteilt, für die wir für den Abend verantwortlich waren. Um 18 Uhr öffneten sich die Türen und die ersten Gäste betraten die Halle. Nach einer freundlichen Begrüßung und der Übergabe der Garderobe verteilten wir Begrüßungscocktails und witzige Masken - denn zu einer richtigen Halloweenparty gehört auch die passende Verkleidung. Nach einer kurzen Ansprache  und anschließender Live-Musik wurde das Buffet eröffnet. An verschiedenen Stationen standen Currywurst, Sushi, Pastavariationen und vieles mehr bereit. An verschiedenen Bars mixten Barkeeper erfrischende Cocktails. Nach dem Essen wurden die drei Besten Kostüme des Abends ausgezeichnet. Anschließend stürmten alle die Tanzfläche und feierten bis in die frühen Morgenstunden. Als alle Gäste die Location verlassen hatten, begannen wir mit dem Abbau. Die Tische wurden abgebaut, die Kürbisse wieder in die Kisten gelegt und das Geschirr verräumt. Nachdem wir den LKW beladen hatten, ging es für uns zurück ins Hotel. So endete ein langer, anstrengender, aber vor allem aufregender Abend, mit vielen Eindrücken und neugewonnenen Erfahrungen.

- Auszubildender Hotelkaufmann Felix Holz

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Schulung zum Thema Fleischteile am 11. Oktober 2017


Am 11. Oktober 2017 hatten wir Auszubildenden das Glück an einer Fleischschulung in unserem Hotel teilzunehmen. Vorbereitet und vermittelt wurde die Schulung für uns von unserem Souschef, Herr Sebastian Rogge. Veranschaulicht wurde uns das Thema anhand zweier Exemplare, zum einen an einem schon im Voraus von Innereien befreitem jungen Spanferkel und einem kleinen Wildschweinfrischling, welches wie gewöhnlich schon vom Jäger direkt im Wald ausgenommen wurde. Auch das Fell, auch genannt „Decke“, wurde schon vom Frischling entfernt.

Als erstes demonstrierte Herr Rogge uns, wie man das Tier in der Mitte zerteilt. Dafür verwendete er passendes Werkzeug, wie einem Ausbeinmesser und einem Allzweckmesser mit Wellenschliff, sowie neben der allgemeinen vorschriftsmäßigen Küchenbekleidung passende Schutzbekleidung, einem Kettenhandschuh und einer Kettenschürze. Dann wurde uns anhand von Bildmaterialien erklärt und gezeigt, wie und wo man die einzelnen Teilstücke des Schweinefleisches ausbeint und parriert. Daran lies sich sehr gut erkennen, wo genau die Teilstücke, wie z.B. das Filet, herkommen und was dieses Stück Fleisch so wertvoll macht. Auch die verschiedenen Strukturen und Maserungen der Muskeln waren hierbei sehr deutlich zu erkennen, woran sich die verschiedenen Zubereitungsarten der Teilstücke logisch erklären ließ. An der zweiten Hälfte des Schweines durften nun endlich auch wir Azubis unser Können beweisen. Gerade für uns auszubildende Köche war dies der wichtig, da es sich dabei um ein prüfungsrelevantes Thema handelt. Selbstverständlich wurden, nach dem Ende der sehr lehrreichen Schulung, alle Teile der Tiere, unter Berücksichtigung der geltenden Hygienevorschriften, verarbeitet und weiterverwertet.

Diese Schulung war auf jeden Fall eine große Bereicherung für alle Teilnehmer und ich möchte mich hiermit im Namen aller Azubis bei Herrn Rogge für das Engagement und seine Professionalität bedanken. 

 

- ehemaliger Auszubildender Koch Peter Juraschek

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Blutspende-Tag am 02.08.2017


Wochen vor dem eigentlichen Termin, hingen in unserer Mitarbeiterkantine Teilnehmerlisten zur Blutspende aus, in welche ich mich eingetragen habe. Ca. 40 Blutspender haben sich insgesamt finden lassen.
Am 02.08.2017 war es dann soweit, Mitarbeiterinnen vom Roten Kreuz kamen zu uns ins HERS und haben alles für den Spendentag eingerichtet. So gab es einen Warte-, einen Untersuchungs-, einen Spender- und einen Aufenthaltsraum.
Da ich Erstspender war, wurde mir jeder Schritt von den Schwestern freundlichst erklärt. So erfuhr ich beispielsweise, dass Männer 6-mal und Frauen 4-mal im Jahr Blut spenden dürfen. Zwischen zwei spenden müssen 56 Tage liegen. Zudem ist es wichtig vor und nachher viel Wasser zu trinken, um den Körper mit Flüssigkeit zu versorgen und den Kreislauf anzuregen.
Zuallererst musste ich ein Formular mit verschiedenen Fragen ausfüllen, z.B. ob ich in letzter Zeit im Ausland war oder ob ich an verschiedenen Krankheiten leide.
Danach wurde mein Eisenwert im Blut gemessen und meine Personalien aufgenommen. Anschließend wurde mein Blutdruck im Untersuchungszimmer gemessen und mir wurde bestätigt, dass alles in Ordnung wäre und ich somit an der Blutspende teilnehmen darf. Also wurde ich ins Spenderzimmer begleitet, in welchem ich, als letzten Schritt vor der eigentlichen Spende, anonym entscheiden durfte, ob mein Blut weiterverwendet werden darf oder nicht. Ich legte mich auf eine der Untersuchungsliegen und bekam eine Kanüle in meine linke Armbeuge. Innerhalb von nur 10 Minuten wurde mir ein halber Liter Blut entnommen. Nach der Entnahme musste ich noch ca. 10 Minuten ruhig auf der Liege liegen bleiben, damit mein Körper die Möglichkeit hat sich zu erholen und wurde danach in den Aufenthaltsraum gebracht, wo ich etwas essen und trinken durfte. Für mich war es eine tolle Erfahrung und bin froh, dass mir im HERS meine erste Spende ermöglicht wurde. Ich kann nur jeden ermutigen Blut spenden zu gehen, um Menschen, welche eine Spende benötige, zu helfen. Spenden rettet Leben und vielleicht kommen wir selbst einmal an einen Punkt, in dem eine Blutspende unser Leben rettet.

- ehemals Auszubildender Koch Florian Janke

Blut spenden

Das letzte Hochzeitscatering

Am 19.08. stand das letzte Hochzeitscatering auf unserem Eventplan. Für uns, das Team des Esplanade hieß es zum letzten Mal zum Eibenhof fahren und in dieser Traum-Location eine Hochzeit unterstützen. Die Caterings sind sehr anstrengend und mit langen Arbeitszeiten verbunden, doch sie bereiten auch super viel Spaß. Das ganze Team arbeitet zusammen und besonders die strahlenden Gesichter der Gäste erleichtern das arbeiten.

Der Tag begann um 16 Uhr, die Trauung hatte bereits stattgefunden und es ging sofort mit einem Champagner-Empfang los. Die Gäste empfingen das Brautpaar mit gefüllten Gläsern und roten Luftballons.
Nach dem Empfang ging es in die Scheune, um die letzten Details am Tisch einzudecken, wie zum Beispiel frisches Brot oder kühle Wasserflaschen. In den letzten Minuten werden noch einmal alle Tische genauestens kontrolliert, damit wirklich alles für das Brautpaar perfekt ist.
Kurz bevor die Gäste die Scheune betreten, gibt es noch eine Teambesprechung mit dem Briefing zum Abend. Jeder der Servicemitarbeiter bekommt Tische zugeteilt, welche man den ganzen Abend über betreut, indem man den Gästen Getränke bringt oder Teller aushebt. Es macht Spaß sich über den Abend hinweg um die Gäste zu kümmern und ihnen nach Möglichkeit jeden Wunsch zu erfüllen. Nach Wunsch des Brautpaares wurde das Menü an diesen Abend am Tisch eingesetzt und es wurde Wein aus Doppelmagnum Flaschen ausgeschenkt.Dies war auch für uns eine kleine Herausforderung, wir aber super gemeistert haben.
Nach dem Dessert ging die Party richtig los. Tische wurden weggeräumt und die Tanzfläche eröffnet. Sobald die Gäste auf die Tanzfläche strömen, wird der Abend für uns etwas entspannter, da wir mit kleinen Aufräumarbeiten, wie dem Buffetabbau beginnen können.
Ich hab mich den Rest des Abends hinter der Bar um die Gäste gekümmert und Bier gezapft.

Wenn der letzte Gast gegangen ist, heißt es für uns entgültig Abbau. Alle Tische müssen abgedeckt und abgebaut, die Bar ausgeräumt und der Backbereich, in dem wir schmutziges Geschirr, sowie volle und leere Flaschen lagern, aufgeräumt werden. Wenn alles im LKW verladen ist, geht es für das ganze Team zurück zum Hotel. Inzwischen ging die Sonne schon langsam auf. Ein sehr langer und anstrengender Tag, mit vielen glücklichen Gesichtern geht somit zu Ende.

- Duale Studentin Hannah Paschedag

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Bildungsfahrt nach Krakau

Von einer Berufsschule dürft ihr ruhig mehr erwarten, als nur die trockene Theorie, bezogen auf eure täglichen Aufgaben im Betrieb. Hier werden ebenfalls viele Reisen und Bildungsfahrten angeboten, die man definitiv mitmachen sollte. Nicht nur für viel, sondern auch für wenig Taschengeld werden euch tolle Erlebnisse angeboten. Also ergriff ich die Möglichkeit und schrieb mich sofort für die Fahrt nach Krakau und den Besuch in Ausschwitz ein.

Kaum ist dies passiert, schon ist die Wartezeit von 4 Monaten vergangen und ich saß im prallgefüllten Bus, am Montag, dem 27.03.2017 um 7:45 Uhr. Von den Schülern kannte ich niemanden, da aus allen Klassen vereinzelte Personen dabei waren. Von Refa’s, über Hofa‘s – ein bunter Salat aus verschiedenen Nationalitäten und gastronomiebegeisterten Menschen. Die Fahrt nach Krakau dauerte ca. 8 Std. In der Zeit haben wir uns mit der Geschichte und dem 2.Weltkrieg auseinander gesetzt. Es liefen historische Filme, aber uns wurden auch Geschichtsbücher für die Fahrt zur Verfügung gestellt. In Krakau angekommen, haben wir in einem kleinen Hotel bzw. einer kleinen Jugendherberge im Zentrum von Krakau übernachtet. Das Frühstück und Abendessen war im Preis inbegriffen. Mit typischen polnischen Speisen wurden wir nach der Ankunft begrüßt, anschließend ging es direkt weiter mit einer Stadtführung. Krakau ist eine wunderschöne, sehr saubere und gepflegte Altstadt. Ich kann wirklich jedem ans Herz legen, sich diese eines Tages mal anzuschauen. Insgesamt wurde uns von einem deutsch-polnischen Studenten sehr viel von der Stadt gezeigt. Tagsüber haben wir uns unteranderem auch das jüdische Viertel der Stadt – Kazimierz - angeschaut. Dort haben wir uns ein wenig mit der jüdischen Geschichte beschäftigt und haben eine Synagoge besucht. Anschließend sind wir spazierend zu der ehemaligen Residenz der polnischen Könige gelaufen, zum großen Wawel. Von oben hatten wir einen wunderschönen Blick auf die Weichsel, denn das Wetter war mehr als perfekt – blauer Himmel und Sonne pur. Am Wawel haben wir etwas mehr von der polnischen Geschichte erfahren und sind dann weiter ins Zentrum gelaufen. Abends hatten wir die Möglichkeit mit den Lehrern (ja, die Lehrer waren sehr locker und super drauf ;D) oder mit unserem Studenten, Dominik, das Abend- und Nachtleben von Krakau zu erleben. In einem jüdischen Restaurant, einer Kneipe in Kazimierz, hat der Abend begonnen. Dieser wurde auch von jüdischer Livemusik, mit Akkordeon und Kontrabass begleitet. Teilweise auch mit Liedern aus dem Film „Schindlers Liste“. Es war absolut schön und rührend zugleich. Auch die Stadtteile aus dem Film haben wir uns tagsüber angeschaut. Der Abend zog sich noch weiter über einige Cafés der Stadt. Denn Krakau ist umgeben von Herzlichkeit und jungen, höflichen Menschen. Wir haben uns alle dort sehr wohl gefühlt.

Am Mittwoch - wach und munter, kamen wir zum traurigsten Teil unserer Bildungsfahrt. Es ging los nach Ausschwitz und Birkenau. Dort angekommen, wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt und haben mit einem eigenen Guide  das Gelände erkundet. Jeder Schüler erhielt eine Rose, die er an einem für sich persönlich rührendem Ort lassen durfte. Ich hatte das Gefühl, mir würde nicht mal ein 100-Rosen-Strauß reichen, denn bis heute gibt es an diesem schrecklichen Ort so vieles aus der damaligen Zeit, das sehr bewegend ist. So viele Erinnerungsstücke der Menschen, die dort gestorben sind. So viele persönliche Gegenstände. Es sind Bilder, die man niemals vergessen wird. Dort mit der Geschichte und den Erlebnissen der Menschen konfrontiert zu werden, macht Gänsehaut. Man ist sprachlos und enttäuscht, traurig und erschrocken zugleich. Es gab tatsächlich Momente an denen der Eine oder Andere mit den Bildern nicht konfrontiert werden konnte und manche Ausstellungen früher verlassen hat. Es war ein wirklich sehr anstrengender Tag, den wir dort verbracht haben. Wir waren alle mit den Kräften und Nerven am Ende. Abends gab es in einem kleinen Restaurant noch eine warme Mahlzeit – dann machten wir uns auf dem Weg nach Deutschland zurück. In Berlin sind wir um 4 Uhr früh angekommen.

Diese Bildungsfahrt werde ich nie vergessen. Ich persönlich, zu Hause angekommen, habe mich sehr leer gefühlt. Man weiß, wie die Geschichte damals verlief und trotzdem hatte der Tag sehr große Auswirkungen auf mich. Aber ich habe auch positives in Erinnerung behalten: die sympathischen, netten Schüler, die traumhafte Altstadt und das unschlagbare, leckere polnische Essen, das ich in Deutschland so vermisse :) Hast du die Möglichkeit Krakau zu sehen? Dann los!

- ehemals Auszubildende Hotelkauffrau Klaudia Sidorowska

Krakau Bildungsfahrt (2)

Mein Praktikum in Portugal

Hallo ich bin Lina Gutiérrez. Ich arbeite im Hotel Esplanade Resort und Spa. Im Februar 2017 hatte ich die Chance nach Portugal zu fliegen und ein Praktikum in einem kleinen Hotel in Lissabon zu absolvieren. Noch in Deutschland musste ich mich entscheiden, ob ich in einem großen Betrieb oder in einem kleinen Hotel arbeiten wollte. Am Ende habe ich mich für das Torel Palace Hotel entschieden. Schon immer interessierte ich mich für die Arbeit in einem kleinen Boutique Hotel, weil es persönlicher, eleganter und diskreter ist.

Am 28.02.2017 habe ich überglücklich und voller Erwartungen die Koffer gepackt und bin mit meinen Kollegen nach Portugal geflogen. Die ersten zwei Wochen waren nicht so einfach, weil ich die Stadt und die Sprache nicht kannte und die Unterkunft mit 8 Nationalitäten teilen musste. Im Hotel hatte ich das Glück meine Chefin kennenzulernen. Sie kam aus Österreich und deshalb konnte ich mit ihr Deutsch sprechen. Ich war in den Abteilungen Housekeeping und Service. Jedes Zimmer war einer portugiesischen Königin gewidmet und außerordentlich elegant.

In beiden Bereichen habe ich jeweils 3 Wochen gearbeitet. Ich hatte immer um 17 Uhr Feierabend und konnte mit meinen Kollegen die Stadt erkunden. Am Ende meines Praktikums habe ich ein Angebot bekommen zu bleiben und im Restaurant zu arbeiten. Dieses habe ich jedoch abgelehnt, da ich meine Ausbildund im Hotel Esplanade zuerst abschließen möchte. Dennoch haben mich diese Erfahrungen motiviert weiter in der Gastronomie zu arbeiten.

- ehemals Auszubildende Hotelfachfrau Lina Gutiérrez

 

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Unser Ausflug zum BER Flughafen Berlin-Brandenburg

Am 26. Juli 2017 hatten wir die einmalige Chance uns den neuen Flughafen in Schönefeld anzusehen. Im Zuge unseres Seminars "Investition und Finanzierung" im 4. Semester konnten wir einen Blick hinter die Kulissen des riesigen Komplexes werfen.

Los ging es um 9 Uhr im Dialogforum, direkt am Flughafen Berlin Schönefeld. Dort wurde uns zu aller erst etwas über die Fakten und Daten des BERs erklärt. Mit einem Bus ging es dann zur großen neuen Check In Halle des Flughafens. Diese ist mit ihren über 3.000 Quadratmetern ein beeindruckendes Gebäude, welches uns mit seinem modernen Design überzeugt hatte. Circa 15 Minuten dauerte die Überfahrt. Als wir dort angekommen sind durften wir einmal durch die Halle laufen und Fragen bezüglich des Flughafens, dessen Pläne für die Zukunft und die aktuelle Bausituation stellen. Es entwickelte sich eine entspannte Gesprächsrunde, welche hoch interessant und sehr informativ war. Zu guter Letzt sind wir mit dem Bus nochmal von außen um den Flughafen rum gefahren. Dabei konnten wir uns die verschiedenen Terminals und Gates angucken. 

Die Führung dauerte circa 2 Stunden und war eine tolle Erfahrung. Ich kann jedem nur raten sich der Sache nicht zu verschließen, denn wenn der Flughafen eröffnet, wird dieser nicht nur aus touristischer Sicht ein voller Erfolg für Deutschland sein.   

Falls ich euer Interesse geweckt habe, dann schreibt uns gerne bei Fragen bezüglich des Dualen Studiums.

- Duale Studentin Johanna Purps

 

BER

Das Berichtsheft

Das Berichtsheft ist Teil einer jeden Berufsausbildung und wird vom Arbeitgeber gestellt. Es soll dir, deinem Arbeitgeber und der Berufsschule einen Überblick darüber geben, was du täglich in deiner Ausbildung lernst. Geführt wird es in deinen Schul-, sowie auch Praxiswochen. Wie in einem kleinen Tagebuch hältst du jeden Tag fest, welche Aufgaben du heut erledigt hast, was du dazulernen konntest oder vor welchen Herausforderungen du standst. Dabei hast du die Chance deinen Tag zu reflektieren und zu überdenken, welchen Lernstoff oder welche praktische Anwendungen du noch festigen musst. Das HERS bietet dir wöchentlich 2 Stunden während deiner Arbeitszeit um dein Berichtheft zu führen. Dein Ausbilder steht dir hierbei jederzeit zur Seite und unterstützt dich bei aufkommenden Fragen. Einmal im Monat gibst du dein Heft bei deinem Ausbilder ab damit dieser es sich durchlesen und anschließend unterschreiben kann bevor es bei der Personalleitung auf dem Tisch landet. Natürlich muss man sich hier selbst motivieren. Oft kommt es vor, dass du jeden Tag fast das gleiche schreiben musst, da die Aufgaben täglich ähnlich sind. So geht es uns allen. Trotzdem kann es auch Spaß machen, denn es besteht für dich die Möglichkeit nicht nur stichpunktartig zu schreiben, sondern auch von deinen aufregenden Tagen in Textform mit Bildern zu berichten. Je ausführlicher und bunter, desto interessanter wird es.

Und jetzt denke darüber nach … Wie cool wird es sein in 5 , 10 oder 15 Jahren dein Berichtheft zu finden und  reinzuschauen. Betrachte es als Tagebuch, so fällt es dir leichter ;)

- ehemalige Auszubildende Kosmetikerin Georgina Dederer

Bild Berichtsheft für Blog

Berufsschule

 

Für Kochazubis findet alle drei Wochen der theoretische Teil der Ausbildung in der Schule statt.

Meine Berufsschule befindet sich in Frankfurt Oder, das Konrad Wachsmann Oberstufenzentrum.

In der Schule werden allgemeinbildende Fächer, wie Sport, Deutsch, Englisch und Wirtschaft und Soziales unterrichtet, aber viel wichtiger jedoch sind die fachspezifischen Unterrichtsfächer.

Im ersten Lehrjahr bekommt man auch einen Einblick wie es im Service abläuft, wir lernen das korrekte Tragen von Tellern, wie man den Platz des Gastes mit Besteck, Gläser und Geschirr richtig eindeckt und auch Verhaltens- und Benimmregeln. Auch dieses Themengebiet spielt in meinen Augen eine sehr große Rolle, denn auch ein Koch sollte höflichen, sowie fachlich korrekten Umgang mit den Gast beherrschen.

Was bei einem guten Essen nicht fehlen sollte ist ein passendes Getränk. Auch dafür haben wir ein Unterrichtsfach, welches uns die Eigenschaften und auch Hintergründe der Getränke nahe legt.

Kommen wir nun zum wichtigsten theoretischen Teil, denn wir wollen ja schließlich kochen lernen.

Jedes Themengebiet baut auf dem Nächsten auf, nehmen wir als Beispiel das Getreidekorn. Zunächst gucken wir uns den Aufbau an und die Aufgaben und Wirkungen der einzelnen Bestandteile. Als nächstes gehen wir auf dessen Verwendung ein, zum Beispiel ob es als ganzes Korn verarbeitet oder zu Mehl gemahlen wird. Somit sind wir beim nächsten Abschnitt angekommen, das Mehl. Nun beginnt der Prozess erneut, die Herstellung, die Verwendung aber das Wichtigste am Ende jedes Themas ist, was mache ich mit dem Produkt, wie verarbeite ich es und welchen praktischen Nutzen hat es in der Küche. So bekommt man die Gedanken und den Blick dafür, dass auch so banale Dinge, wie ein Getreidekorn oder ein Hühnerei so essentiell für diesen Beruf sind. Denn auch die kleinen Dinge bieten unzählige Möglichkeiten zur Weiterverarbeitung.

Zu guter Letzt werde ich einen beliebigen Schultag beschreiben.

Die Schule beginnt um 8 Uhr. In der ersten Stunde haben wir das Lernfeld ,,Arbeiten im Magazin“. Dort lernen wir, wie das Lager aufgebaut ist und was man alles beachten muss um es wirtschaftlich angemessen zu führen. In den nächsten zwei Stunden haben wir im Lernfeld ,,Service“, in dem wir uns mit der Bierherstellung und dessen Geschichte beschäftigen. Anschließend befinden wir uns 3 Stunden in der Küche, denn auch zur Schule gehört ein praktischer Teil. Als Erstes bekommen wir von unserem Lehrer gesagt welches Gericht das Thema der Stunde ist, anschließend erarbeiten wir einen Ablaufplan, was wir zuerst machen und welche Lebensmittel wie verarbeitet werden, um im Endeffekt das Gericht sinnvoll und angemessen präsentieren zu können. In den letzten beiden Stunden haben wir Sport. Wir lernen dort keine hoch anspruchsvollen Dinge sondern machen einfach Sport, was für die meisten jedoch sehr wichtig ist da dies einen kleinen Ausgleich zum Beruf bringt.

 

- ehemaliger Auszubildender Koch Tobias Schumacher

 


Sales Blitz 11.05.2017

Vor wenigen Tagen hat unsere Sales Managerin MICE, Frau Drogan, nach einer Begleitung für einen Sales Blitz gesucht. Sie gab allen interessierten Mitarbeitern die Möglichkeit, einen Tag im Bereich Sales (Kundenbesuch außerhalb) zu erleben. Natürlich habe ich mich so schnell wie möglich gemeldet und wurde auch tatsächlich für Donnerstag, den 11. Mai 2017 ausgewählt.  Ich durfte mit! YES!

Was ist eigentlich ein Sales Blitz? Mit Gewitter hat es wenig zu tun. Wohl eher mit einem blitzschnellen Besuch bei unseren Gästen, die hauptsächlich Interesse an Tagungen und Veranstaltungen haben und entwickeln sollen. Bei unserem Besuch stellen wir uns vor und/oder wollen uns bei unseren Gästen wieder in Erinnerung bringen. Neben lieben Grüßen aus Bad Saarow haben wir auch immer eine kleine Aufmerksamkeit dabei, dieses Mal haben wir Macarons verteilt. So haben die Kunden die Möglichkeit uns persönlich kennen zu lernen und ein Gesicht in Erinnerung zu behalten. Das Ziel dabei? In wenigen Minuten den Kunden von uns zu begeistern und zu überzeugen, dass WIR das beste Tagungshotel in Brandenburg und Umgebung sind!

Da in unserem Hotel bald ein MICE Event stattfindet (MICE = Meetings Incentives Conventions Events), haben wir ebenfalls nochmals persönliche Einladungen mit kleinen Geschenken an die Ansprechpartner / Geschäftsführer der Firmen verteilt. Das MICE Event findet erstmals statt und soll interessierten Einkäufern, Veranstaltungsplanern und Agenturen die Möglichkeit geben, das HERS einmal selbst zu erleben und unsere Möglichkeiten im Veranstaltungsbereich kennenzulernen. Gemeinsam mit starken Partnern in und aus der Region wollen uns von unserer besten und schönsten Seite präsentieren.

Los geht’s! Am frühen Morgen waren wir in Berlin verabredet. Dort wurde ich von Frau Drogan abgeholt, wo wir gemeinsam die von ihr geplante Strecke besprochen haben. Mit einem Kofferraum voller Werbung und Leckereien ging es los. Einen Sales Blitz veranstalten wir 1x pro Quartal an jeweils zwei Tagen. Durchschnittlich besuchen wir 20 bis 25 Kunden an beiden Tagen. Diesmal wurden Firmen ausgewählt, die außerhalb von Berlin ihren Sitz haben. Von der Deutschen Post, über Bär & Ollenroth, bis zur Firma Directline Versicherung – jede einzelne Firma wurde besucht. Die meisten Ansprechpartner haben wir tatsächlich angetroffen und konnten daher auch persönlich die Kunden zu uns einladen. Die Gespräche verliefen wirklich super! Die Ansprechpartner waren sehr freundlich und haben sich sehr über unseren Besuch gefreut.

Nach unserer kleinen Mittagspause in Potsdam, die wir draußen bei strahlendem Sonnenschein verbracht haben, ging es dann weiter. Man soll sich schließlich auch eine kreative Pause gönnen. Auf der Fahrt haben wir uns über die Hotellerie, unsere USP und Sales in unserem Haus unterhalten. Frau Drogan hat mir sehr viel von Ihrem Beruf erzählt, von ihren täglichen Aufgaben und Herausforderungen. Da ich bis jetzt noch nicht in ihrer Abteilung gearbeitet habe, hat es mich umso mehr interessiert, wie ein Tag als Sales Managerin aussieht.  Die Zeit verging sehr schnell. Gegen 17 Uhr haben wir unseren gemeinsamen Tag beendet. Was mir dieser Tag gebracht hat?

Nach diesem Tag, den ich außerhalb vom Hotel erlebt habe... nachdem ich gehört habe was man im Sales & Marketing für Aufgaben erledigt und welche Herausforderungen man annimmt… Genau nach so einem Tag, hat sich mein Wille, in diesem Hotel zu bleiben und noch mehr von der Hotellerie zu erfahren definitiv VERSTÄRKT! Ich bin wirklich begeistert und absolut davon überzeugt: ICH  habe die richtige Ausbildung für mich ausgewählt. Und im HERS erst recht!

 - ehemals Auszubildende Hotelkauffrau Klaudia Sidorowska

 

Flyer - Sales Blitz

Ein Tag in der IUBH

Ein Tag in der Universität fängt für mich meist gegen 6 Uhr mit aufstehen an. Um meinen Zug nach Berlin zu erwischen muss ich somit teilweise früher aufstehen, als in meiner Arbeitswoche. Halb so wild, da ich während meiner Zufahrt noch etwas entspannen kann.

Nach ca. 45 Minuten bin ich endlich angekommen, direkt im Zentrum von Berlin.

Die erste Vorlesung beginnt meist gegen 9 Uhr. Die Zeiten sind jedoch nicht jeden Tag dieselben. Grund dafür ist, dass viele unserer Professoren aus der freien Wirtschaft kommen und oft ein eigenes Unternehmen führen. Daher bedarf es viel Koordination, zwischen ihren Vorlesungen in der Uni und ihrer Arbeit im eignen Unternehmen.

Unser Vorlesungplan ist von Tag zu Tag unterschiedlich. Mal haben wir nur eine Vorlesung, welche den ganzen Tag über gehalten wird, an anderen Tagen haben wir drei Seminare bzw. Vorlesungen in Folge. Somit ist jeder Tag abwechslungsreich. In den Pausen zwischen den Vorlesungen, nutzen wir unsere Zeit um zusammen zu sitzen, den Lernstoff nachzuarbeiten, mal bereiten wir uns auf anstehende Referate oder Prüfungen vor oder beschäftigen uns mit unseren Fernstudiumsmodulen. Dafür stellt die Uni für alle Studenten Lernräume und WLAN zur Verfügung. Oft gehen wir jedoch auch einfach einen Kaffee trinken oder gemeinsam essen und nutzen somit die wenige Zeit mit unseren Kommilitonen.

Ich freue mich jedes Mal,wenn ich meine Mitstudenten wiedersehen und mich mit Ihnen über die Praxiswoche in unseren Unternehmen austauschen kann. Die Universität bemüht sich sehr, dass es uns an nichts fehlt und wir mit Spaß an der Sache lernen können.

Scheut Euch nicht uns Eure Fragen zu stellen, wenn Ihr noch mehr zum Unileben wissen wollt. :) 

- Duale Studentin Johanna Purps

 

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Ein Tag an der Rezeption

Viele würden behaupten, die Rezeption ist das Herz eines Hotels. Ganz Unrecht haben sie damit nicht… Warum ? Davon erzähle ich euch sehr gern.

Ein Hotel schläft nie - die Rezeption auch nicht.

Das erste was ein Gast bei seiner Anreise sieht, ist die Rezeption und den Empfangsbereich. Hier können wir den Aufenthalt unserer Gäste sofort beeinflussen und die ersten guten Eindrücke erwecken. Daher sind die Erwartungen an einen Empfangsmitarbeiter hoch.  Hier beginnt die erste Schicht um 6:30 Uhr. Hochkonzentriert übergibt der Mitarbeiter der Nachtschicht alle wichtigen Informationen an die Frühschicht. Was ist letzte Nacht passiert? Welche Aufgaben / Herausforderungen erwarten mich bis zur nächsten Übergabe an die anderen Mitarbeiter? Muss etwas beachtet werden?

Nach dem dies besprochen wurde, trägt man die Verantwortung erst einmal alleine. Denn je nach Wochentag und Belegung im Haus, kommt der nächste Mitarbeiter erst wenige Stunden später zur Hilfe. Hier wird nun  Multitasking gefragt. Das Telefon klingelt, Gäste kommen auf uns zu, um Fragen beantwortet zu bekommen, nebenbei klingelt das 2. Telefon und die Notfallklingel unserer Aufzüge… Das A und O ist jetzt: Ruhe bewahren und freundlich bleiben. Höflichkeit darf nicht vergessen werden.

Puuuuh, alles mit einem Schlag – aber wir haben es fürs erste geschafft.

Die ersten Gäste kommen nun mit ihren Koffern und möchten abreisen. „Waren Sie zufrieden mit Ihrem Aufenthalt? “ - „Dürfen wir behilflich sein mit Ihrem Gepäck?“ – „Wir wünschen Ihnen eine angenehme Heimreise – Auf Wiedersehen!“  - Diese Aussagen dürfen dabei nicht fehlen.

Während die Liste der abreisenden Gäste immer kleiner wird, hat man nun Möglichkeit die täglichen Aufgaben einer Frühschicht zu erledigen. Kontrollieren, prüfen, berechnen…  All das wird nun unter den Mitarbeitern die ihre Schicht gerade begonnen haben, aufgeteilt. Denn an der Rezeption ist man nicht nur im direkten Gastkontakt, sondern auch im direkten Kontakt zwischen anderen Abteilungen im Haus. Die Buchhaltung, Veranstaltung und natürlich auch die Reservierung lassen immer von sich hören und übergeben uns an der Rezeption neue Herausforderungen.

Ach da reisen neue Gäste an! Nun muss man sich schlagartig auf eine neue Aufgabe einstellen – ein Check in. Kurze Anweisung und Erklärung, wie die Gäste ihr Zimmer finden. Erledigt.

Aber was haben wir gerade eben gemacht? Das darf nicht aus den Augen verloren werden – denn an der Rezeption kann es sehr oft passieren, dass man mehrere Aufgaben gleichzeitig beginnen muss. Jedoch gemeinsam sind sie immer zu schaffen. In unserem Haus unterstützt man sich gegenseitig. Denn wir  fördern und fordern Teamgeist und lassen niemanden zurück!

Hört sich nach Chaos an, was? ;) Dafür ist man umso glücklicher, wenn man am Nachmittag die Schicht an den nächsten Mitarbeiter übergibt und zurückblickt welche Herausforderungen man bis dahin gemeinsam bewältigt hat.

- ehemals Auszubildende Hotelkauffrau Klaudia Sidorowska

 

Azubi an der Rezeption - Bericht

Hochzeitstag - Catering

In unserem Beruf sind wir nicht nur in verschiedenen Bereichen der Hotellerie tätig, sondern wir sind auch mit unserem Team außerhalb unterwegs. Wir bieten also auch ein Catering Service an. Ob bei großen Geburtstagen, Firmenfeiern oder Hochzeiten - wir sind immer bereit!

35°C im Schatten, ein heißer Sommertag im August - das perfekte Wetter um eine große Hochzeit zu feiern! Ausgewählte und erfahrene Servicemitarbeiter durften ca. insgesamt 110 Personen von Mittag bis in den nächsten Morgen bedienen. So auch eine Auszubildende aus unserem Haus.

„Es war das erste Mal in meiner Ausbildung, dass ich bei so einer großen Veranstaltung außerhalb von unserem Haus dabei war. Natürlich durfte ich bis jetzt größere Veranstaltungen bedienen, jedoch diese Veranstaltung... war 3 Nummern größer als jede andere bis jetzt. Diesen Tag werde ich lange in Erinnerung behalten.

Um 14.00 Uhr begann mein Dienst. Der erste Anblick, hat mich schon mehr als erfreut. Die Location war bis auf den letzten Knopf vorbereitet und dekoriert. Die Tische strahlend weiß eingedeckt, wahnsinnig große Blumendekorationen und auf Hochglanz polierte Gläser und das Besteck. Ich kann nur sagen: Perfekt! Dann kann es ran an die Arbeit gehen…

Als erstes haben wir die Servicetische vorbereitet sowie den Getränkeempfang. Jede Hilfe war notwendig und wurde auch in Anspruch genommen. Danach ging es sofort weiter zum Meeting - die letzten wichtigsten Fakten besprechen - umziehen, Krawatte binden und los!

Die heißen Sonnenstrahlen habe ich letztendlich kaum wahrgenommen. Ich war so begeistert von der Organisation, dem Ablauf, den strahlenden Gäste und Location - ich war so fixiert auf den Gästeservice, dass mir die Hitze und der Zeitdruck nichts mehr ausgemacht haben.

Alle Gäste waren schnell da und schon war die Hochzeits-Zeremonie vorbei. Recht schnell ging es weiter - Das 6 Gänge Menu. Von Weinservice über nachdecken von Besteck, bis zu der Vorbereitung der Tische für den letzten Gang - alles musste passen...

Pausenlos waren wir für die Gäste da, bis endlich wir - die Servicemitarbeiter einen Moment für uns hatten. So ein Catering kann auch ganz schön stressig sein. Bis es endlich nach Hause ging, sind noch mehrere Stunden vergangen...

Zu Hause um 4 Uhr früh angekommen, hatte ich nur einen Gedanken: geschafft! Trotz Angst und Aufregung hatte ich sehr viel Spaß dabei. Ich habe das Wetter während der Arbeit genossen und habe Mal wieder die Erfahrung gemacht - in unserem Beruf ist alles möglich und machbar. Mit einem eng verbundenen Team und guter Organisation, macht es nicht nur Spaß, sondern es beweist mir, dass egal wie stressig es ist, wie warm es ist und ganz egal wie sehr die Füße am Ende weh tun - es ist der richtige Weg ! “

- ehemals Auszubildende Hotelkauffrau Klaudia Sidorowska

 

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